ÖW-Chef Oberascher empfiehlt: Hotels
sollen sich auf ein Thema spezialisieren
- Immer weniger Gäste besuchen Österreich im Sommer

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Während der Wintertourismus in Österreich gut läuft, verzeichnet der Sommertourismus kontinuierlich Nächtigungsrückgänge. Seit 1991 sind fast 20 Mio. Nächtigungen verloren gegangen. Der österreichische Sommertourismus muss weg vom "Bauchladen", um Nächtigungen und Wertschöpfung zu steigern, schlägt der Generaldirektor der Österreich Werbung (ÖW), Arthur Oberascher vor.
Tourismusregionen müssten das jeweils beste Angebot kompromissloser vermarkten und nicht einen ganzen Bauchladen anbieten: "Weniger wäre hier mehr", meint der oberste Tourismuswerber.
Konzentration auf ein Thema
Wenn sich ein Betrieb beispielsweise auf Wellness oder Golf konzentriere, könne er sich nicht gleichzeitig auch als Biohotel verkaufen: "Auf dem Prospekt dürfen nicht hunderte Infos stehen". Außerdem müsse der Sommer stärker an Sport und Kultur aufgezogen werden, meint Oberascher. Mit dem österreichischen Wintertourismus würden Gäste sofort Skifahren in Verbindung setzen, während im Sommer die eindeutigen Inhalte fehlten.
Action und Beschaulichkeit
Der österreichische Sommertourismus brauche sowohl "Action" wie Beschaulichkeit, meint Oberascher. Mallorca brauche auch den "Ballermann", um die Fincas im Innenland zu positionieren. Ebenso sei in Österreich für erlebnisorientierte Orte wie Ischgl und Sölden ebenso Platz wie für die ruhigere Ramsau. (apa/red)
