Ingrid Flick: Die Muse des Milliardärs

Die Milliardärsgattin spricht erstmals seit der Krankheit ihres Mannes über seine Genesung, Kindererziehung und Geld.
Nach einem Jahr der Dunkelheit wird es wieder hell im Leben der Ingrid Flick, 44. Monatelang bangte sie um das Leben ihres Mannes. Friedrich Karl Flick, 78 und mit geschätzten acht Milliarden Euro auf Rang 72 der Forbes-Liste der reichsten Menschen der Welt platziert, laborierte an den Folgen einer Hüftoperation: Eine Entzündung und drohendes Lungenversagen fesselten den reichsten Patienten Österreichs an die Intensivstation des Münchner Klinikums. Jetzt ist er wieder genesen, vermeidet jedoch öffentliche Auftritte.
Debüt als Wohltäterin. Anders Ehefrau Ingrid. Vergangenes Wochenende gab jene Frau, die bislang ihre karitative Marschroute im Stillen beschritt, ihr Debüt als Wohltäterin und sammelte bei einer Gala am Wörthersee 250.000 Euro für einen Integrationsspielplatz in Kärnten. Wir sprachen mit Ingrid Flick über die Krankheit ihres Mannes, die Erziehung der Zwillinge Katharina Viktoria und Karl Friedrich, 6, Geld und Charity.
NEWS: Weshalb setzen Sie sich für einen Integrationsspielplatz in Kärnten ein?
Flick: Ich finde, dass es sehr wichtig ist, kranke und gesunde Kinder zusammenzubringen und damit Barrieren abzubauen. Kinder lernen so bereits im frühen Alter, miteinander natürlich umzugehen, und können einander sogar therapieren. Ich wollte bewusst in Kärnten quasi vor meiner Haustür aktiv sein und helfen. Wenn große Katastrophen passieren, dann kommt die ganze Welt zusammen und unterstützt die Notleidenden. Kleinere Nöte werden oft weniger unterstützt.
NEWS: War vielleicht die Genesung Ihres Mannes die Motivation, diese Veranstaltung zu machen? Vielleicht als eine Art von Danke?
Flick: Ich muss ganz ehrlich sagen, in diesem Zusammenhang habe ich nicht an meinen Mann gedacht. Natürlich bin ich sehr dankbar, dass es meinem Mann wieder besser geht, aber das ist keine Dankbarkeitstat.
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