Michael Jackson: Frei, aber total am Ende
- Nach dem Justiz-Schock beginnt der Comeback-Stress

Sein Freispruch nur ein schaler Sieg: Der Platten-Millionär ist praktisch pleite, Ruf & Gesundheit sind ruiniert. Sein Freund & Biograf im NEWS-Interview: Michael ist ein gebrochener Mann.
Da war er wieder, der Jubel, der dem Sänger Michael Jackson seit Jahren zusehends verwehrt geblieben war. Dem gerade noch einmal davongekommenen Delinquenten wurde er zuteil: enthemmte Menschen, tonnenweise Transparente, weiße Tauben, die in den Himmel über Santa Maria geschickt wurden. Nur der Star des Weltevents wirkte wie Leonid Breschnjew auf seiner letzten ZK-Sitzung. Michael Jackson, 46, wurde im Prozess des neuen Jahrtausends Montagnacht vom Vorwurf des Kindesmissbrauchs freigesprochen. Von allen zwölf Geschworenen in allen zehn Anklagepunkten: nicht schuldig des sexuellen Missbrauchs von Gavin Arvizo, nicht schuldig der Verführung von Minderjährigen zum Alkoholkonsum. Also kein Einsitzen neben Massenmördern und Vergewaltigern in Isolationshaft, und das bis zu 29 Jahre, wie die Weltfachpresse vorgerechnet hatte.
Freier, aber gebrochener Mann. Es war Michael Jacksons größter Sieg seit Jahrzehnten. Doch der Mann, der einmal ein Superstar war, verließ den Verhandlungssaal Nr. 102 als freier, aber gebrochener Mann, den man seiner kindlichen Naivität ein für allemal beraubt hatte. Kein Winken für die aus aller Welt angereisten Fans, keine Wortspende, sofortiger Totalrückzug nach Neverland.
Vater Joe Jackson: Der Freispruch hat Michael vor dem Tod bewahrt. Paradoxerweise zieht das Urteil keinen wirklichen Gewinner, sondern nur Verlierer nach sich: Hauptdarsteller Jackson darf nun zwar statt in einer Sechs-Quadratmeter-Einzelzelle weiterhin auf seinem heimatlichen 1.133-Hektar-Anwesen logieren. Er muss aber mit seiner angegriffenen Gesundheit, dem angeblich bevorstehenden Bankrott und der brachliegenden Karriere kämpfen. Der Ruf ist sowieso perdu.
Die ganze Story lesen Sie im neuen NEWS
