NEWS: Am Bosporus - Meinl European Land will massiv in der Türkei investieren!
- Julius Meinl V.: "Wenn die Rendite stimmt, kann ich mir vorstellen, dass wir uns wieder um die Telekom Austria bemühen"
Der Pioniergeist von Clanchef Julius Meinl V. kennt kaum Grenzen, auch nicht die türkische. Schon 2006 will sich die Immobiliengesellschaft der Meinl Privatbank - "Meinl European Land" - als einer der ersten großen Auslandsinvestoren am Bosporus engagieren, erklärt Meinl in einem Interview in der aktuellen NEWS-Ausgabe.
"Glauben Sie mir, egal welche populistischen Äußerungen man von Politkern jetzt hört, am Ende wird die Türkei in der EU sein", zeigt sich Meinl überzeugt und begründet: "Wenn wir zwischen den USA und China eine Rolle spielen
wollen, müssen wir die Türkei aufnehmen", so der Banker. "Dieses Land will gerne und unbedingt westlich ausgerichtet sein."
Ziel-Objekte des Bankers sind Handelsimmobilien vom Discountermarkt bis zum Mega-Shoppingcenter. "In diesem Bereich haben wir Tradition, da verstehen wir etwas davon", so Meinl. Eine Immobilien-Gesamtfläche von 900.000 Quadratmetern im Wert von 900 Millionen Euro hat Meinl European Land von der Tschechischen Republik bis Russland bereits angesammelt. Die börsennotierte Gesellschaft, aktuell 1,4 Milliarden Euro wert, ist eines der vier Standbeine der Meinl Privatbank.
Meinl will aber nicht nur im Osten und in der Türkei investieren - wie jüngst der Versuch, mit österreichischen Partnern bei der Totalprivatisierung der Telekom Austria zum Zug zu kommen, gezeigt hat. "Wenn die Rendite stimmt, kann ich mir vorstellen, dass wir uns wieder darum bemühen, wenn es aktuell ist", so Meinl.
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