Jackson will Nacktfotos zurück: Publikation
soll mit allen Mitteln verhindert werden!
- Während Urteil: 31 Millionen US-Amerikaner sahen zu
- Pop-Star bedankt sich per Website bei Familie & Fans
·Jackson will seine Nacktfotos zurück
Publikation soll mit allen Mitteln verhindert werden
·Jacko-Freispruch! Zweifel an Unschuld
Glaubwürdigkeit der Mutter als Stolperstein für Anklage
·Networld-Umfrage: Mit Urteil zufrieden?
Österreich: 52% glauben an eine Fehlentscheidung
·Jackson-Freispruch
spaltet Österreich!
MITDISKUTIEREN: Wurde das richtige Urteil gefällt?
·Die BILDER: Prozess
vs Michael Jackson!
KLICKEN: Die Verhandlung
gegen den Mega-Popstar
·Chronologie des Jackson-Prozesses
KLICKEN: Alle Ereignisse von Februar '03 - Juni '05
·Die erfolgreichsten Alben von Jackson
"Thriller" verkaufte sich über 50 Millionen Mal!
Michael Jackson kann sich zwar über den Freispruch vom Vorwurf des Kindesmissbrauchs freuen, aber er dürfte noch länger mit der Justiz zu tun haben. Einerseits kann sich der jetzt 15-jährige Beschuldiger in den nächsten drei Jahren dafür entscheiden, mit einer Zivilklage gegen den Sänger vorzugehen und andererseits kämpft Jackson laut Medienberichten um die Rückgabe der Fotos seines Genitalbereiches.
Als im Jahr 1993 gegen Jackson im Gerichtsfall Jordan Chandler ermittelt wurde, ließ Staatsanwalt Tom Sneddon aus Beweisgründen Bilder vom Intimbereich des Sängers anfertigen. Nun fürchten der "King of Pop" und dessen Anwälte die Rache des unterlegenen Staatsanwaltes. Dieser könnte die Bilder den Medien zuspielen, so Jacksons Überlegungen.
Sneddon behauptete im Prozess aber, dass er die Bilder nicht besitzen würde. In einem Gerichtsreport wird der Staatsanwalt mit den Worten zitiert: "Ich habe sie nicht." Die Bilder liegen angeblich unter Gerichtsverschluss und niemand kann ohne Zustimmung der Richter zu den pikanten Aufnahmen kommen. Im erst abgeschlossenen Prozess wurden die Bilder nicht verwendet. Ein entsprechender Antrag von Sneddon wurde abgelehnt.
USA: 31 Mio. vor TV-Schirmen
Nahezu 31 Millionen Amerikaner haben die Urteilsverkündung im Prozess gegen Michael Jackson am Fernseher verfolgt. Das seien etwa so viele Zuschauer gewesen wie 1997 bei der Live-Übertragung des Begräbnisses von Prinzessin Diana, hieß es am Donnerstag in US-Medienberichten.
Jacko dankt Fans per Website
Nach seinem Freispruch vom Vorwurf des Kindesmissbrauchs hat US-Popstar Michael Jackson im Internet seinen Fans für ihre Unterstützung gedankt. "Danke an meine Familie, meine Freunde und Fans für all eure Liebe und Unterstützung", hieß es in einer auf seiner Website verbreiteten Botschaft. "Ich werde niemals vergessen, dass ich euch alle liebe. Michael", setzte die Nachricht fort.
Es handelte sich um die erste öffentliche Stellungnahme des 46-Jährigen nach seinem Freispruch. Der Prozess gegen den "King of Pop" war am Montag nach mehr als viermonatiger Verhandlung mit einem Freispruch in allen zehn Anklagepunkten zu Ende gegangen.
Jackson in Zukunft allein im Bett
Nach dem spektakulären Freispruch in dem Kindesmissbrauchprozess will US-Popstar Michael Jackson seinem Anwalt zufolge künftig seine Freunde genauer aussuchen und sein Schlafzimmer für sich behalten.
Jackson sei in der Vergangenheit zu zuvielen Menschen zu nett gewesen, sagte Jacksons Verteidiger Tom Mesereau in einer Fernsehshow. Das werde sich nun ändern. Jackson müsse die Menschen genauer aussuchen, die er in sein Leben und sein Haus lasse. "Das wird passieren", sagte Mesereau. "Wir haben auch darüber gesprochen, jemanden in sein Schlafzimmer zu lassen, und er wird dies - wegen der falschen Beschuldigungen, die daher rührten - nicht länger tun".
Am Vortag war Jackson unter anderem vom Vorwurf des Kindesmissbrauchs freigesprochen worden. Den Geschworenen waren die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft nicht ausreichend, um eine Schuld des 46-Jährigen zu beweisen. Die Anklage hatte ihm unter anderem vorgeworfen, einen damals 13-jährigen Buben im Jahr 2003 mit Alkohol gefügig gemacht und sexuell missbraucht zu haben. Bei einem Schuldspruch hätten ihm bis zu 20 Jahre Haft gedroht.
Trotz des Freispruchs erster Klasse hatte Jackson nach der Urteilsverkündung nahezu unbeteiligt gewirkt. "Michael geht es gut. Es wird ihm wieder gut gehen, er macht das schon", sagte sein Vater Joe am Dienstag. Seinen Fans, die ihn während des gesamten Prozesses unterstützt hatten, zeigte sich Michael Jackson sich nicht. "Ich werde es vermissen, Michael jeden Tag zu sehen", sagte ein 18-Jähriger aus dem US-Bundesstaat Tennessee, der während des viermonatigen Prozesses nach Kalifornien umgesiedelt war. "Aber es freut mich für Michael, dass dies für ihn vorbei ist - denn alles, was er immer wollte, war die Welt zu heilen".
Viele Fans warteten statt wie in den vergangenen Monaten vor dem Gericht am Dienstag vor der Neverland-Ranch des Sängers und hofften auf einen Blick oder ein Wort ihres Idols. "Wir sind erschöpft, wir sind einfach ausgelaugt", sagte Samantha DeGossen. Das Urteil habe sie als eine emotionale Erleichterung empfunden, die physisch zu spüren gewesen sei.
Jury zweifelt an Jackos Unschuld
Einige Mitglieder der Jury äußerten unterdessen Zweifel an der Unschuld des Stars. "Wahrscheinlich hat Michael Jackson Jungs belästigt", sagte Juror Raymond Hultman Fernsehreportern. Die im Prozess vorgelegten Beweise hätten jedoch nicht ausgereicht. "Ich habe ein Problem mit Michael Jacksons Verhalten. Alles, was ich an diesem Punkt sagen kann, ist, dass ich hoffe, dass er sich klar wird, dass dies ein ernsthaftes Problem ist", fügte Hultman hinzu.
(apa/red)
Was wurde aus...?07:09
"Bill Cosby Show"Heathcliff, Clair, Theo, Vanessa & Co.: Was machen die Serienstars von damals heute?
Haustiere der Promis14:02
Stars und ihre HundeGeorge Clooney, Reese Witherspoon und Co. zeigen sich mit den süßen Vierbeinern
