Kredittransaktion: OMV sichert sich mit 850 Mio. Euro-Kreditlinie neue Liquidität
- Alte Kreditlinien werden auf günstigere umgeschuldet
Die OMV hat am Dienstag eine neue Kreditlinie von 850 Mio. Euro abgeschlossen. Der Kredit soll in erster Linie als zusätzliche Liquidität und für "sonstigen Unternehmenszwecken" dienen, teilte der börsenotierte Erdöl- und Erdgaskonzern nach Börseschluss mit. Der Jumbo-Kredit ist laut OMV die größte bis dato durchgeführte Transaktion dieser Art in Mittel- und Osteuropa in der Öl- und Gasbranche. Alte Linien will die OMV auf den neuen günstigeren Kreditrahmen umschulden.
"Die erzielten Konditionen und die Größenordnung des Kredits demonstrieren die steigende Kreditwürdigkeit von OMV und das hervorragende Ansehen bei ihren wichtigsten Banken", betonte Konzern in einer Aussendung. Die neuen günstige Zinskonditionen lägen nur 0,175 Prozent über EURIBOR.
Die Mittel werden von einem groß angelegten Bankenkonsortium aufgestellt. Die Laufzeit des Kreditrahmens beträgt fünf Jahre mit zweimaliger Verlängerungsmöglichkeit um je ein Jahr. Kreditnehmer wird, mit einer Garantie der OMV AG, die OMV Finance Limited, Isle of Man sein.
Der neue syndizierte Kredit wird bestehende syndizierte Kredite, unter anderem die in 2002 abgeschlossene Kreditlinie von 500 Mio. Euro, einen syndizierten Kredit der OMV (U.K.) Limited von 140 Mio. Dollar (115,6 Mio. Euro) aus dem Jahr 2000 und einige bilaterale Kreditlinien in Höhe von rund 173 Mio. Euro ablösen.
Dem Bankenkonsortium unter Führung von Barclays Capital, Bank Austria Creditanstalt (BA CA), BNP Paribas und Citigroup und Dresdner Kleinwort Wasserstein gehörten auch ABN Amro, Credit Suisse, die Deutsche Bank, die Erste Bank, HSBC Trinkaus & Burkhardt, Merrill Lynch, die RZB, Societe Generale, die BAWAG (Malta), Banque Generale du Luxembourg, Oberbank, ÖVAG und die Raiffeisenlandesbank von NÖ-Wien und Oberösterreich an.
(apa)

