Positive Prognose: Österreichs Firmen
wollen mehr Leute einstellen als abbauen
- Oberösterreich bietet hiebei die besten Jobchancen
- 11 Prozent der Firmen wollen ihr Personalaufstocken
Im dritten Quartal 2005 wollen die österreichischen Unternehmen mehr Mitarbeiter beschäftigen als abbauen, so das Ergebnis des Beschäftigungsausblicks des Personaldienstleisters Manpower. Demnach wollen 11 Prozent der Firmen ihr Personal aufstocken, während es 6 Prozent reduzieren werden.
Das entspreche dem europäischen Gesamttrend. Spitzenreiter seien Irland und Norwegen, positive Signale würden auch aus Deutschland kommen, so die Studie. Für die Manpower-Studie wurden 776 Unternehmen aus ganz Österreich befragt.
Am besten sind demnach die Jobchancen in Oberösterreich, Tirol und Salzburg. Im Mittelfeld rangieren Wien und Vorarlberg, während im Burgenland und in Kärnten keine Verbesserungen zu erwarten sind. Mehr Stellenabbau als Aufnahmen ist nur in der Steiermark zu befürchten.
Die viel versprechendsten Wirtschaftssektoren seien das Bauwesen, das Kredit & Versicherungswesen, Immobilien und unternehmensnahe Dienstleistungen. Wenig Bewegung hingegen ist in der Sachgütererzeugung, in Bergbau & Rohstoffgewinnung und in der Energieversorgung zu finden. Personalreduktionen werden nur in Verkehr & Telekommunikation und Öffentliche Hand & Soziales erwartet, hieß es.
(apa/red)

