Trainingsstart bei Rapid: Der Meister als Jäger des neuen Salzburger 'Wunderteams'
- Hickersberger: "Salzburg will jeder Gegner schlagen"
- Vier Neuzugänge beim Auftakt in Saison 2005/06 dabei
·BL: Wer holte wen, wer musste gehen?
Transfers der Bundesliga-vereine Saison 2005/06!
·Salzburgs Fußball in
neuem Kleid: BILDER
Klicken: Präsentation des Teams & Neo-Dressen
·Neues FB-"Wunder- team" aus Salzburg
Harter Fight um Führungs- rollen im 22-Mann-Kader
·Fußball: Adamski doch nicht Admiraner
Erst abgeschlossener Vertrag wieder aufgelöst
·Schachner: "Bin weiter GAK-Trainer"
"Schoko" geht nicht nach Stuttgart, er bleibt in Graz
·Fußball: Afolabi
geht zu Sochaux
Französischer Klub holt
den Austria-Verteidiger
·Die Saison 2004/05 im Rückspiegel!
KLICKEN: Wissenswertes zur jüngsten Meisterschaft
Arbeiterstrandbadstraße statt Hangar 7, Pizza-Keller statt Dreigänge-Menü und Grün-Weiß statt Weiß-Rot-Dunkelblau: Unterschiedlicher hätten sich der SK Rapid und Red Bull Salzburg beim Auftakt zur neuen Fußballsaison 2005/06 nicht präsentieren können. Während für das selbst ernannte neue "Wunderteam" am Montag nur das Beste gut genug war, präsentierte sich Österreichs Meister am Donnerstag wie gewohnt weit bodenständiger. Beim Trainingsstart an der Alten Donau herrschten Ruhe, Gelassenheit und Zuversicht.
Kurz vor 10:00 Uhr bat Chefcoach Josef Hickersberger zum ersten gemeinsamen Termin und versammelte sein Betreuerteam sowie 17 Spieler um sich. Mit dabei waren auch vier der bisher sechs Neuzugänge: Mathias Dollinger (GAK), Muhammet Akagündüz (Konyaspor), Vladimir Labant (Admira) und Raimund Hedl (Mattersburg). Radek Bejbl (Slavia Prag) und Helmut Prenner (SKN St. Pölten) fehlten noch, sie sind ebenso wie Axel Lawaree erst ab kommenden Montag mit dabei. Peter Hlinka folgt am Mittwoch.
"Die Kadersituation ist erfreulich. Wir haben die Abgänge von Ferdinand Feldhofer, Tomas Dosek und Ladislav Maier sehr gut kompensiert und versucht, unsere Verletzungsmisere in der Defensive mit Neuerwerbungen zu beheben. Da hat der Verein sehr viel Mut bewiesen und Geld investiert, aber dafür wird es uns in eine hoffentlich gute Zukunft bringen", meinte der Rapid-Meistermacher zur bisherigen Transferpolitik.
Sportdirektor Peter Schöttel kündigte gegenüber der APA sogar an, dass der SCR zukünftig mit den "glorreichen Sieben" in die am 13. Juli (Heimspiel gegen Sturm in St. Hanappi) beginnende T-Mobile-Bundesliga gehen wird. "Mit Martin Hiden, Thomas Burgstaller, Markus Katzer, Markus Hiden und Stefan Kulovits fallen uns fünf Defensivspieler wegen Verletzungen aus. Deshalb kann es sein, dass wir noch einen Allrounder für die Abwehr verpflichten", kündigte der ehemalige Kapitän und Publikumsliebling an.
Auf dem Papier verspricht die vorläufige Wunschelf des Titelverteidigers schon jetzt vergnügliche Stunden für alle Rapid-Fans: Payer - Garics, Valachovic, Bejbl, Labant - Martinez, Hofmann, Hlinka, Ivanschitz - Akagündüz, Lawaree.
Dennoch zeigt sich Josef Hickersberger wie gewohnt als Mr. Understatement: "Die Konkurrenz ist zahlreicher und qualitativ besser geworden. Wir haben wie schon in der vergangenen Saison nicht den größten, besten und schönsten Kader. Salzburg ist heuer die Mannschaft, die ein jeder schlagen will. Wir wollen um den Titel mitspielen, erneut einen internationalen Bewerb erreichen und werden wieder guten Fußball bieten, davon bin ich schon jetzt überzeugt."
(apa)
