Kampfbomber auf Wohnviertel in Arizona gestürzt: Keine Toten oder Verletzten
- Pilot des Militärflugzeugs rettete sich per Schleudersitz
Ein US-Kampfflugzeug ist mit vier 225-Kilogramm-Bomben an Bord in ein Wohngebiet einer Kleinstadt in Arizona gestürzt und in Flammen aufgegangen. Der Pilot konnte sich mit dem Schleudersitz retten, wurde dabei aber verletzt, wie ein Militärsprecher mitteilte. Sonst wurde niemand verletzt.
Die Maschine vom Typ AV-8B Harrier befand sich im Landeanflug auf den Stützpunkt der Marineinfanterie in Yuma, rund 300 Kilometer südwestlich von Phoenix, als sie in den Garten eines Hauses stürzte. Zwei Häuser wurden bei dem Absturz beschädigt, wie Nease sagte.
An Bord der Maschine waren nach Angaben des Militärsprechers neben den Bomben auch noch 300 Schuss 25-Millimeter-Munition für die Bordkanone. Hinweise auf die Unglücksursache gab es zunächst nicht.
Für die Entschärfung der Munition durch Experten der Marineinfanterie musste das Wohngebiet der in der Nähe der mexikanischen Grenze gelegenen Stadt in einem Umkreis von etwa 1,6 Kilometern geräumt werden. Rund 1.300 Menschen mussten vorübergehend ihre Häuser verlassen. In einer Schule wurde eine Notunterkunft eingerichtet. (apa/red)
