Schwere Explosion in einem russischem Öllager: 2000 Feuerwehrleute im Einsatz
- Mindestens zwei Menschen starben, vier wurden verletzt
- Entbindungsklinik in der Nähe musste evakuiert werden

Bei mehreren Explosionen in einem Erdöldepot bei Moskau sind am Mittwoch zwei Arbeiter ums Leben gekommen. Eine Person wurde schwer verletzt, teilten die Rettungskräfte mit. Die Behörden evakuierten mehrere Gebäude und auch eine Entbindungsklinik mit insgesamt rund 1.000 Menschen in der Nähe des Depots in Noginsk, 60 Kilometer östlich von Moskau.
Ursache des Unglücks war wohl ein technischer Defekt, sagte ein Sprecher des Ministeriums für Notfallsituationen, Sergej Wlasow. Die Explosionen ereigneten sich seinen Angaben zufolge am frühen Morgen in einem Chemielabor in dem Erdöllager.
Das Feuer griff dann auf zwei Tanks mit 10.000 und 5.000 Tonnen Öl sowie vier Güterwaggons über, die ebenfalls Ölprodukte enthielten. Die Rettungskräfte entsandten einen Hubschrauber und einen Löschzug an den Unglücksort.
Insgesamt waren 2.000 Feuerwehrleute aus dem gesamten Umkreis der Region im Einsatz, um den Großbrand zu löschen.
(apa/red)
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