US-Bürgermeister stehen hinter Kyoto-Protokoll: Wird auch Bush bald umdenken?
- Forderung: Behörden auf Staaten- & Bundesebene sollen mitziehen & Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen verringern
Anders als die Regierung in Washington hat sich die Konferenz der amerikanischen Bürgermeister hinter das Kyoto-Protokoll zum Klimaschutz gestellt. Die Kommunalpolitiker beschlossen am Montag in Chicago, die Ziele dieses internationalen Umweltabkommens in ihren jeweiligen Städten und Gemeinden einzuhalten, wenn nicht gar zu übertreffen. Demnach muss die Luftkonzentration von Treibhausgasen bis 2012 um sieben Prozent unter das Niveau von 1990 gesenkt werden.
Die Behörden auf Staaten- und Bundesebene wurden aufgefordert, mit den Kommunen gleichzuziehen und die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu Gunsten alternativer Energien zu verringern. US-Präsident George W. Bush hat eine Ratifizierung des Kyoto-Protokolls von 1997 abgelehnt, da seine Regierung Nachteile für die amerikanische Wirtschaft befürchtet.
(apa/red)
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