Autobombe auf Markt gezündet: Dutzend Tote bei Bombenanschlag in Kaschmir
- Mutmaßliche militante Moslems ließen Bombe hochgegen
Bei einem der folgenschwersten Anschläge in Kaschmir in den vergangenen Monaten sind am Montag mindestens 14 Menschen getötet worden. Weitere 93 Menschen seien verletzt worden, als mutmaßliche militante Moslems auf einem belebten Markt in Wachaboo im indischen Teil Kaschmirs eine Autobombe zündeten. Unter den Verletzten waren 15 Schulkinder, die auf den Bus gewartet haben.
Die Täter hatten den mit rund 40 Kilogramm Sprengstoff beladenen Wagen nahe einer Schule in Wachaboo abgestellt. Der Ort liegt 35 Kilometer südlich der Regionalhauptstadt Srinagar. Zunächst bekannte sich niemand zur der Tat.
Durch die Wucht der Detonation seien Autos und Gebäude beschädigt worden, darunter auch eine Polizeistation, teilten die Sicherheitskräfte weiter mit. Die schlecht ausgestatteten Kliniken in der Umgebung waren mit den vielen Verletzten überfordert. Schwerverletzte wurden nach Srinagar gebracht, wo ein Ärztestreik die Versorgung behinderte. Nach der Gewalttat demonstrierten aufgebrachte Anwohner in Wachaboo gegen die Regierung und bewarfen Fahrzeuge mit Steinen. Die Polizei setzte Tränengas ein.
(apa)
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