Segelflugzeug in Gastein abgestürzt: Salzburger Pilot ist ums Leben gekommen
- Unfall ereignete sich auf rund 2.000 Meter Seehöhe
- War eine Windböe schuld an Unglück?
Bei einem Absturz eines Segelflugzeuges in Gastein (Pongau) ist heute, Sonntag, Mittag der Pilot ums Leben gekommen. Der Unfall hatte sich auf der Gadaunerer Hochalm auf rund 2.000 Meter Seehöhe ereignet. Die Absturzursache ist noch unklar. Der Salzburger, der vermutlich in Zell am See (Pinzgau) gestartet war, dürfte sofort tot gewesen sein, informierte Rot-Kreuz-Bezirkskommandant Franz Weichenberger.
Das Flugzeug sei noch ganz normal über eine Scharte geflogen, dann aber plötzlich kerzengerade auf die Erde gefallen, berichteten Augenzeugen. Möglicherweise ist das Unglück auf eine Windböe zurückzuführen, hieß es.
Das Todesopfer war laut Exekutive 49 Jahre alt und stammt aus Neumarkt am Wallersee (Flachgau). Der Mann war als Berufspilot von Linienflugzeugen tätig. Er hinterlässt eine Frau und drei Kinder.
Die Absturzursache ist nach wie vor unklar. Der Flachgauer war in dem Segelflugzeug um 10.30 Uhr von Zell am See aus in Richtung Gasteinertal gestartet. Im Gemeindegebiet von Bad Hofgastein ist es dann zu dem tödlichen Unfall gekommen.
Einsatzkräfte des Roten Kreuzes, der Feuerwehr, Bergrettung und Gendarmerie beteiligten sich an der Bergung des Verunglückten. Im Einsatz stand auch der Rettungshubschrauber Christophorus 6. (apa/red)
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