Beim Spielen ins eiskalte Wasser gestürzt:
Vierjähriges Kind in Badgastein ertrunken
- Zwei Einheimische zogen georgischen Buben aus Ache
Zu einem tragischen Unglück kam es am Samstagabend in Badgastein (Pongau). Ein vierjähriges georgisches Kind aus einem Flüchtlingsheim war vermutlich beim Spielen ins eiskalte Wasser der Gasteiner Ache gefallen und rund einen Kilometer weit abgetrieben worden. Jede Hilfe kam für den Buben zu spät.
Zwei Einheimische hatten das Kind gegen 18.30 Uhr aus der Ache gezogen. "Es trieb über mehrere Tümpeln und Staustufen. Da hatte es kaum eine Chance zu überleben", so das Rote Kreuz. Die Reanimierungsversuche dauerten 45 Minuten, um 19.10 Uhr war der Bub verstorben.
Das Opfer dürfte sich laut Zeugen in einer Gruppe von rund 25 Kindern bei der Ache im "Anlauftal" aufgehalten haben. Es wohnte seit sechs Monaten in einem Flüchtlingsheim in Böckstein. 24 Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Badgastein beteiligten sich an dem Einsatz. (apa)
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