Riess-Passser im "profil": "Habe private Anschaffungen auch privat bezahlt"
- Ex-Vizekanzlerin bestreitet Spesen-Missbrauch
- Rückkehr in FPÖ abgelehnt - Folge sei Kampagne
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Ex-FP-Politiker über Deal mit Schüssel, Haider & Co
In einem Interview in der aktuellen Ausgabe des "profil" wehrt sich Ex-Vizekanzlerin Susanne Riess-Passer gegen den Vorwurf, sie habe in den Jahren 2000 bis 2002 Spesengelder der FPÖ missbräuchlich verwendet: "Ich habe keine Dinge angeschafft, die nicht im Zusammenhang mit meiner politischen Tätigkeit gestanden sind. Private Anschaffungen habe ich privat bezahlt."
Sie habe eine Einladung des Wiener FP-Obmanns Heinz-Christian Strache, in die FPÖ zurückzukehren abgelehnt, die Folge sei eine Kampagne gegen sie. "Man hat mir auch angedeutet, ich könnte mich von offenbar geplanten Attacken 'freikaufen', wenn ich über Jörg Haider auspacke", so Riess-Passer gegenüber "profil". Auch das habe sie abgelehnt.
Welche "persönliche Anschaffungen" im FPÖ-Prüfbericht gemeint sind, wisse sie nicht, weil sie den Bericht auch nur aus Pressemeldungen kenne.
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