Wovor haben die Österreicher Angst? Mehrheit sorgt sich um Umwelt & Pension
- Verlust des Partners lässt uns viel weniger fürchten
- Jobverlust unter Ängsten der Jungen an vorderer Stelle
Die Österreicher sehen die globale Umweltverschmutzung und den Klimawandel als größte Bedrohung an. 61 Prozent von 800 Befragten haben bei der "Zukunftsstudie" der Generali Versicherung angegeben, davor am meisten Angst zu haben. Auf den Plätzen zwei und drei folgen Sorge um die Kürzung der staatlichen Gesundheitsleistungen und der Pension. "Persönliche Rückschläge wie Verlust des Partners, eine Trennung oder ein Privatkonkurs stellen für die Österreicher interessanterweise ein deutlich geringeres Bedrohungspotenzial dar", hieß es in einer Aussendung des Unternehmens.
Bei den jungen Österreichern lösen laut der Studie nach der Umweltverschmutzung und der Kürzung der staatlichen Leistungen der Jobverlust die größten Ängste aus. 60 Prozent der unter 30-Jährigen fühlen sich davon in ihrer Existenz bedroht, und bei den unter 40-Jährigen sind es immerhin noch 55 Prozent; während dieser Wert nur 42 Prozent bei den 40- bis 50-Jährigen sowie 47 Prozent bei den 50- bis 60-Jährigen beträgt. Die Angst vor kriminellen Übergriffen auf das Hab und Gut ist hingegen bei den über 50-Jährigen mit 46 Prozent am größten, die unter 30-Jährigen sehen nur zu 23 Prozent ein Risiko darin.
Die größte Existenzbedrohung sehen Frauen in der globalen Umweltverschmutzung (66 Prozent), der Kürzung der staatlichen Gesundheitsleistungen (60 Prozent), der Kürzung der staatlichen Pension (57 Prozent), einer schweren Krankheit (53 Prozent) sowie in einem Atom-/Nuklear-Unfall (48 Prozent). Die größten Existenzängste bei Männern sind die globale Umweltverschmutzung (57 Prozent), eine schwere Krankheit (56 Prozent), die Kürzung der staatlichen Gesundheitsleistungen (55 Prozent), selbst ein Pflegefall zu sein (53 Prozent) sowie die Kürzung der staatlichen Pension (52 Prozent).
(apa)
