Mittwoch, 8. Juni 2005

Gemischtes Doppel

  • Dorfer & Düringer auf Tour mit ihren besten Wuchteln

Das Interview: Alfred Dorfer und Roland Düringer über Politik und das Gedankenjahr: zwischen Erregung und Verdrossenheit.

Zu den guten Dingen des Sommers zählen neben Badewetter und Speiseeis auch diverse Reunionen. Und diese im Besonderen, denn sie betrifft keine betagten Unterhaltungsmusiker, die sich zwecks privater Ruhestandsvorsorge noch einmal zur gemeinsamen Ochsentour disziplinieren: Alfred Dorfer und Roland Düringer, die nie weg waren, sind wieder da, und zwar gemeinsam. Ein über Jahrzehnte berühmtes kabarettistisches Doppel bittet zu einigen wenigen handverlesenen Open-Air-Terminen. Unter dem Titel „Gemischtes Doppel“ sind die ehemaligen Schlabarett-Kollegen ab 17. Juni durch Österreich unterwegs. Beim TschirgArtJazz-Festival in Imst bricht man auf, das Finale ist in der Großevent-erprobten Zipfer Zone im burgenländischen Wiesen veranschlagt, wo sich Tausendschaften ins Zelt pressen. (Termine: www.e-a.at)

Best of Schlabarett. Geboten wird Vergangenheitsbewältigung im besten Sinn. Dorfer und Düringer, die sich nach gemeinsam absolviertem Schauspielkurs 1983 mit Kollegen zur Formation Schlabarett verbanden, geben „einige Nummern, die uns nach wie vor Spaß machen“. Nebenher wühlt Düringer im Anekdotenstauraum, um Kuriositäten aus der Zeit zutage zu fördern, da man per klapprigen Chevrolet-Bus bemüht war, nichts auszulassen. Bis 1993 währte die Zusammenarbeit, die Spielfilme wie „Muttertag“ und die jahrelang beste Quoten liefernde TV-Beamten-Sitcom „MA 2412“ generierte.

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PLUS: „Das Politniveau ist nahe am Kindergarten“ - Die Abrechnung: Dorfer und Düringer über Kampl, Koalitionen und Kurzzeitgedächtnisse.

8.6.2005 16:32