Mobil in die Sonne: Der Handy-Guide für den Urlaub

Alles über das neue Roaming-Modell von T-Mobile. Und wie A1 und ONE mit Kampfaktionen parieren.
Nach den Sommermonaten laufen in den Callcentern der Handynetzbetreiber traditionell die Telefone heiß. Rechnungen in Schwindel erregender Höhe lassen aufgebrachte Kunden verzweifelt zum Hörer greifen. Sie fordern eine Erklärung und bekommen doch immer dieselbe Antwort: Schuld am Kostendesaster sind die teuren Roamingtarife, die einfach unterschätzt wurden. Und das kann leicht passieren, schließlich kostet eine Handyminute aus der Türkei bis zu 2,30 Euro.
Fünf Zonen für 140 Länder. Doch heuer können mobile Strandläufer erstmals aufatmen zumindest bei T-Mobile. Österreichs zweitgrößter Netzbetreiber hat sein Roamingmodell nämlich komplett umgekrempelt und eine einheitliche Zonenstruktur geschaffen. Wir haben 140 Länder in fünf Zonen geteilt und bieten jeweils einen einheitlichen Tarif, erzählt T-Mobile-Boss Georg Pölzl. Dabei spielt es keine Rolle mehr, über welches Netz man im Ausland telefoniert. Der Tarif gilt bei jedem ausländischen Provider rund um die Uhr. Auch für Passivgespräche, also für eingehende Anrufe, sowie SMS und MMS gelten diesen Sommer einheitliche Tarife pro Zone. Gleichzeitig wurden Kostenfallen wie die berüchtigten Einmalgebühren abgeschafft.
T-Mobile selbst betont freilich, dass Roaming mit dem neuen Modell jetzt nicht nur einfacher, sondern auch billiger geworden ist. Unsere Kunden telefonieren etwa in Portugal um bis 37 Prozent günstiger als früher, in Kroatien immerhin noch um 33 Prozent, hat Pölzl sofort entsprechende Beispiele parat.
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