Mittwoch, 8. Juni 2005

Vier kleine Särge: Horror-Mutter

Das ganze Drama. Die Hintergründe der Tragödie um vier tote Babys: Kann eine Mutter zu solch einer Tat überhaupt fähig sein?
Die Kronzeugin spricht. Die Frau des mutmaßlichen Vaters bricht ihr Schweigen in NEWS: „Mit Gerti stimmte etwas nicht …“

Thalstraße 87. Ein Einfamilienhaus am Rande von Graz. Zweistöckig, mit beigem Verputz und braunem Holzdach. Davor eine Terrasse aus Waschbetonfliesen: ein Plastik-tisch, vier Sesseln, ein Griller. Rundherum Rasen, ein paar Rosensträucher, zwei, drei Gemüsebeete, dazwischen Gartenzwerge. Und am Ende des Grundstücks plätschert ein kleiner Bach.

Thalstraße 87. Fünf Jahre lebten hier Gertraud A. und Hannes G. „Ein unauffälliges Paar“, wie Nachbarn meinen. Er, ein „netter Mann“, der sehr viel arbeitete und wenig sprach. Sie, „eine fröhliche junge Frau“, die manchmal von ihrem großen Kinderwunsch erzählte.

Und nein, Schwierigkeiten habe es mit den zweien niemals gegeben, in keinster Art – und sowieso schienen die beiden „richtig anständige Menschen“ zu sein.
Thalstraße 87. Eine Adresse, die zu einem Synonym für Horror wurde. Ende vergangener Woche, nachdem die Kripo dort vier Babyleichen gefunden hatte.

Die erste grauenvolle Entdeckung war aber bereits Tage davor geschehen:

  • Es ist Montag, der 30. Mai 2005. Wundervolles Frühlingswetter, die Luft klar, die Sonne scheint. Jener Grazer Taxifahrer, der bei Gertraud A. und Hannes G. seit 2002 in Untermiete ein Zimmer bewohnt, will den Nachmittag „blaumachen“, mit seiner kleinen Tochter ein paar Stunden im Freien verbringen, Ball spielen, faulenzen. Das Grundstück „gehört“ nun ja quasi ihm – die „Hausherren“ sind nicht daheim.

    Die ganze Story lesen Sie im neuen NEWS

    8.6.2005 16:04