Drehscheibe Wien: BA-CA wird wichtige Osteuropa-Zentrale für neue Mega-Bank
- UniCredito und deutsche HypoVereinsbank fusionieren
- BA-CA-Generaldirektor Hampel soll Ost-Division lenken
·UniCredito kann die
HVB übernehmen!
Hampels BA-CA wird die neue Osteuropa-Zentrale
·Nach Mega-Fusion: 9.000 Jobs wackeln
Vor allem Osteuropa ist von Stellenabbau betroffen
·UniCredit-Angebot auch für die BA-CA
Entweder Aktientausch oder 70,04 Euro in bar
·Chronik: Erfolgs-story der BA-CA
Von Gemeindesparkasse zum Juwel der UniCredito
·Bank Austria wird künftig italienisch
Von Gemeindesparkasse zum Juwel der UniCredito
·Die Fusionspartner im Detail-Vergleich
Zentrale Kennzahlen von der HVB und UniCredito
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Banken in Europa!
Top Ten und Platzierung von UniCredito und HVB
Jetzt ist es fix: Die italienische UniCredito und die deutsche HypoVereinsbank werden fusionieren. Der Standort Wien wird tatsächlich Osteuropa-Zentrale für den neuen Mega-Konzern HVB-UniCredit. Auf diese Nachricht nach den Aufsichtsratssitzungen in Mailand und München hatten viele Bank Austrianer in Österreich und Osteuropa gespannt gewartet.
Wie UniCredit und HVB in Pressemitteilungen am Sonntag Abend bekräftigen, wird die neue Gruppe klarer Marktführer in Zentral- und Osteuropa - nach Bilanzsumme mehr als doppelt so groß wie der zweitgrößte Wettbewerber.
Die UniCredit-HVB-Gruppe wird als "Super-Holding" ihren Sitz in Mailand haben. Es gibt eine neue Osteuropa-Division. Sie sitzt in Wien. Und ihr Chef heißt Erich Hampel.
Hampel ist Generaldirektor der Bank Austria Creditanstalt (BA-CA), die bisher in der HVB schon die Osttöchter steuerte.
Nun bekommt die Osteuropa-Zentrale in Wien noch einige Länder dazu, die bisher die HVB selbst betreut hat: Künftig werden "alle" Unternehmen der Gruppe in den jeweiligen Ländern Zentral- und Osteuropas in der CEE-Division zusammen gefasst sein - einschließlich Unternehmen in Polen, Russland, den baltischen Staaten und der Türkei.
"UniCredit hat zugesichert, dass die HVB und die Bank Austria weiterhin als Banken mit vollständigem Geschäftsbetrieb in ihrer gegenwärtigen Rechtsform erhalten bleiben", heißt es in der Mitteilung weiter. Die HVB und die BA-CA und deren wesentliche Geschäftsaktvitäten seien "Bestandteil der Kernaktivitäten" der Gruppe.
Die HVB und die Bank Austria Creditanstalt bleiben auch unter ihrem Markennamen bestehen, ergänzt um das UniCredit-Logo.
Betriebsrat pocht auf Osteuropa-Zentrale auf Dauer
Über die bisherige HypoVereinsbank-Tochter BA-CA in Wien soll nach der Fusion der HVB mit der italienischen UniCredit das gesamte Osteuropa-Geschäft der neuen fusionierten Gruppe abgewickelt werden. Die Betriebsratschefin der Bank Austria Creditanstalt, Hedwig Fuhrmann, will gesichert haben, "wie die genaue Konstruktion am Ende des Weges aussehen wird. Man wird aufpassen müssen, dass das auf Dauer auch so bleibt".
"Da geht es nicht nur um den Augenblick. Wir werden alle darauf pochen, dass das Osteuropageschäft dauerhaft von Wien aus gestioniert wird, auch über die Wiener Bücher fließt", so Fuhrmann in einer Stellungnahme zur Standortfrage. (apa/red)

