Mittwoch, 8. Juni 2005

Österreichische Lotterien dürfen sich freuen: 2004 gelang ein Rekord-Umsatz

  • Um 15,4 Prozent auf 1,56 Milliarden Euro gestiegen
  • Steigerung wegen Erfolg der Internet-Spieleplattform

Die Österreichischen Lotterien haben im abgelaufenen Jahr 2004 neuerlich alle wichtigen Kennziffern gesteigert. Der Gesamtumsatz erhöhte sich um 15,4 Prozent auf 1,56 Milliarden Euro. An die Gewinner wurde eine Rekord-Gewinnsumme von 938,6 (2003: 754) Millionen Euro ausgeschüttet.

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) stieg auf 39,2 (von 32) Mio. Euro und der Jahresüberschuss kletterte auf 25,4 (21,5) Mio. Euro, erklärte Generaldirektor Leo Wallner am Mittwoch in Wien. An den Finanzminister lieferten die Lotterien 395,3 Mio. Euro an Steuern und Abgaben ab, das sind um 4,1 Prozent mehr als im Jahr davor.

Die neuerlichen Steigerungen seien nicht zuletzt auf den Erfolg der Internet-Spieleplattform win2day.at sowie auf die Einführung der neuen Produkte "WinWin" (Videolotterien-Terminals) und "EuroMillionen" - der Teilnahme an einer europaweiten Lotterie - zurückzuführen, sagte Wallner.

Größter Umsatzbringer war mit 639,3 Mio. Euro (+2,6 Prozent) einmal mehr das Lotto "6 aus 45". Für die Zunahmen war die höhere Zahl von Doppeljackpots ebenso verantwortlich wie die Preisanhebung im Mai von einen auf 1,10 Euro je Spiel.

Das größte Wachstum gab es im Internet: "win2day.at", die gemeinsame Spieleplattform der Lotterien und Casinos Austria, spielte mit 428,2 Mio. Euro um 52 Prozent mehr ein als im Jahr davor. Die Zahl der registrierten Spieler kletterte von 125.000 auf 172.000 Personen Ende 2004.

Das Wachstum setzt sich auch im laufenden Jahr fort: Nach fünf Monaten lag der Gesamtumsatz mit 720 Mio. Euro um 15,6 Prozent über der Vergleichsperiode 2004. Überdurchschnittlich fiel wieder das Wachstum der Internetplattform win2day.at aus, wo der Umsatz um 46 Prozent auf 242 Mio. Euro kletterte.
(apa)

8.6.2005 13:56