Positives für EU-Mitgliedsstaaten: 2005 muss weniger Geld überwiesen werden
- Österreichs Brüssel-Beitrag verringert sich um 37 Mio.
Die EU-Mitgliedstaaten werden heuer um 526 Millionen Euro weniger in den EU-Haushalt einzahlen als zuletzt kalkuliert. Grund dafür sind veränderte Wirtschaftsdaten sowie Überschüsse beim Garantiefonds für Maßnahmen im Außenbereich, teilte die EU-Kommission am Montag in Brüssel mit. Österreich wird damit um 37 Mio. Euro weniger zum Budget beitragen müssen als vorgesehen.
Gemeinsam mit den Rückflüssen aus dem im Mai veröffentlichten Haushaltsüberschuss 2004 reduziert sich der österreichische Bruttobeitrag damit von 2,307 Milliarden Euro auf 2,209 Mrd. Euro. Die größten Reduktionen gibt es für Großbritannien und Deutschland, die um 909 Mio. Euro bzw. 320 Mio. Euro weniger einzahlen. Bei Deutschland wirkt sich vor allem das geringere Wirtschaftswachstum aus, bei den Briten sind vor allem Wechselkursschwankungen die Ursache für die geringeren Beitragszahlungen.
Für einige Mitgliedsländer, darunter Belgien und Spanien, erhöhen sich die Beiträge, nachdem sie ihre Schätzungen der Mehrwertsteuer- Grundlagen nach oben korrigiert und höhere Zolleinnahmen verzeichnet haben.
(apa/red)

