Freitag, 10. Juni 2005

Zum iranischen Team? Unklarheiten über Admiras Sportdirektor Heshmat Mohajerani

  • Soll ein Angebot als technischer Direktor haben

In den Reihen des niederösterreichischen Fußball-Bundesligisten Nordea Admira herrscht Unklarheit über die Zukunft von Sportdirektor Heshmat Mohajerani. Der Iraner, der sein Land 1978 zur ersten WM-Teilnahme geführt hatte, weilt derzeit in der Heimat und soll dort ein Angebot als Technischer Direktor des Nationalteams vorliegen haben.

"Das ist ein Renommee-Job. Er ist dort eine Trainer-Legende, ähnlich wie Ernst Happel bei uns", erklärte Admira-Pressesprecher Joseph Berthold. Mohajerani war im Dezember als verlängerter Arm vom iranischen Industriellen und Admira-Präsidenten Majid Pishyar eingesetzt worden, hatte aber bei den zahlreichen Sommer-Transfers wenig bis gar nicht mitgewirkt.

Obwohl der Volksheld, der im Iran von Staatspräsident Mohammad Khatami als Jahrhundert-Trainer ausgezeichnet worden war, den Verein verlassen könnte, steht Pishyar laut Aussagen des Geschäftsführenden Präsidenten Hans Werner Weiss weiter "voll hinter dem Verein. Ich gehe außerdem davon aus, dass Mohajerani bald wieder zu uns zurückkehrt", sagte das ehemalige Vereinsoberhaupt.

(apa/red)

10.6.2005 15:43