Letzte Hoffnung im Ländle: SW Bregenz strebt einen Zwangsausgleich des Klubs an
- Hans Grill: Damit könnte der Verein bestehen bleiben
- Konkurs des Klubs ist aber noch nicht aus der Welt
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Der Präsident des krisengebeutelten Bregenzer Fußballklubs SW Bregenz Hans Grill strebt nach einem Termin beim Finanzamt einen Zwangsausgleich an. Dies berichtete ORF Radio Vorarlberg am Dienstag. Mit einem Zwangsausgleich könnte SW Bregenz weiter bestehen bleiben.
Offen ist jedoch noch, ob die Gläubiger einen Zwangsausgleich akzeptieren. Sollte dies nicht der Fall sein, ist ein Konkurs des Vereins angesichts der fehlenden Alternative noch nicht aus der Welt.
Geklärt ist jetzt die Stadion-Frage, bestätigte der Bregenzer Bürgermeister Markus Linhart. Das Stadion gehöre der Stadt Bregenz, "daran werde sich auch nichts ändern." Die Namensgebung sei auf einen Sponsorvertrag mit dem Fußballverein zurückzuführen und nach wie vor aufrecht.
Beim Klubheim von SW Bregenz stehe die Stadt im dritten Rang in der Haftung. Linhart: "Wenn sie zum Greifen kommt, werden wir dafür gerade stehen." Ursprünglich handelte es sich beim Klubheim um ein Darlehen von sieben Millionen Schilling.
(apa)
