Am Weg zur WM: Österreichs Handball-Damen stoßen die Tür mit Sieg weit auf
- 32:28-Erfolg im Playoff-Hinspiel in Aserbaidschan
Dem österreichischen Handball-Nationalteam der Frauen ist am Samstag in Baku mit einem 32:28 (15:14)-Erfolg über Aserbaidschan ein großer Schritt Richtung WM-Endrunde in St. Petersburg gelungen. Der mühevolle, aber völlig verdiente Auswärtssieg im Hinspiel des WM-Qualifikations-Playoffs verschaffte den ÖHB-Frauen eine nahezu optimale Ausgangsposition für das Rückspiel am Freitag (20:15 Uhr/live TW1) in der Kufstein-Arena.
Die Mannschaft von Teamchef Herbert Müller erwischte vor 700 Zuschauern keinen guten Start in die Partie, produzierte in den ersten Spielminuten einige technische Fehler und sah sich Mitte der ersten Hälfte mit 7:10 im Rückstand. Aufbauend auf einer guten Deckung bekam die ÖHB-Truppe den Gegner aber immer besser in Griff, ging nach 20 Minuten erstmals in Führung (12:11) und mit einem 15:14 in die Pause.
Nach dem Seitenwechsel gaben die größere Klasse und Routine der Österreicherinnen den Ausschlag. Die rot-weiß-roten Top-Werferinnen Logwin und Kapitänin Stefanie Ofenböck mit jeweils acht Toren führten ihre Mannschaft zu einem letztlich ungefährdeten Erfolg. "Ein verdienter Sieg, ohne geglänzt zu haben", bilanzierte Müller und fügte hinzu: "Im Rückspiel wollen wir besser spielen." Den Gegnerinnen streute der Deutsche Rosen: "Aserbaidschan hat stark gekämpft und uns mit der offensiven Deckung zugesetzt."
Aserbaidschan - Österreich 28:32 (14:15)
Baku, 700 Zuschauer
ÖHB-Tore: Logwin 8/2, Ofenböck 8, Teodorovic 6/4, Spiridon 5, K. Engel 3, Rotis 1, Budecevic 1
Rückspiel am Freitag (17. Juni) in der Kufstein-Arena
(apa)
