Mörserattacke in Mossul: Fünf Zivilisten fielen fehlgeschlagenem Attentat zum Opfer
- Anschlag auf eine Polizeistation "ging daneben"
- US-Soldat durch Sprengsatz bei Kirkuk getötet
Bei einem Mörserangriff in der nordirakischen Stadt Mossul sind fünf Iraker getötet worden. Unter den Opfern waren zwei Kinder, wie die US-Armee am Montag mitteilten. Der Anschlag am Sonntagabend habe allem Anschein nach einer Polizeistation gegolten, doch sei das Geschoss auf ein Wohngebiet niedergegangen. Fünf Zivilpersonen seien mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht worden und dort kurze Zeit später gestorben.
In der Nähe der nordirakischen Stadt Kirkuk wurde ein US-Soldat bei der Detonation eines am Straßenrand versteckten Sprengsatzes getötet. Der Anschlag galt einer Patrouille der US-Armee, wie ein Militärsprecher am Montag mitteilte. Damit sind laut einer Zählung der Nachrichtenagentur AP seit Beginn des Krieges im März 2003 bereits 1.669 US-Soldaten im Irak ums Leben gekommen. (apa)
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