Heute "Lange Nacht der Kirchen": Veranstaltung findet zum ersten Mal statt
- Architekturführungen, Konzerte & Vorträge am Programm
- Kardinal Schönborn: "Es ist keine aufgesetzte Aktion"
In Wien findet am heutigen Freitagabend die erste "Lange Nacht der Kirchen" statt. Dabei wird ein äußerst umfangreiches Programm angeboten: Mehr als 1.200 Veranstaltungen sind geplant. Das Spektrum reicht von Architekturführungen, Konzerten und Vorträgen bis zu liturgischen Angeboten und Diskussionen. Kardinal Schönborn sprach von "Ruheplätzen der Seele in dieser unruhigen, suchenden Stadt".
Eine besondere Freude ist für Schönborn, dass die Aktion von der kirchlichen Basis mit getragen und organisiert wird: "Es ist nicht eine aufgesetzte Aktion, sondern eine, die großes Echo in den Kirchen, in den Gemeinden gefunden hat."
Eröffnet wird die Aktion mit dem Geläut der Wiener Kirchen. Anschließend findet im Stephansdom eine ökumenische Eröffnungsfeier mit Schönborn, Metropolit Erzbischof Michael Staikos und Superintendent Hansjörg Lein statt. An dem ökumenischen Projekt sind neben der katholischen auch die evangelischen, die orthodoxen und die altorientalischen Kirchen beteiligt.
Das Spektrum der anschließenden Veranstaltungen ist breit: So decken etwa mehr als hundert Konzerte jeden Musikgeschmack ab - das Angebot reicht von elektronischer Musik über Orgelkonzerte bis zu den berühmten Wiener Sängerknaben und Gregorianischen Chorälen. Bei den Kirchenführungen gibt es die Möglichkeit, in sonst verschlossene Orte wie Katakomben oder Kirchtürme zu kommen.
Die "Lange Nacht der Kirchen" wird in mehr als 180 Gotteshäusern begangen. Der Eintritt zu den Veranstaltungen, die von 18.00 Uhr bis 1.00 Uhr dauern, ist frei.
(apa)
Gesicht verspeist10:30
Kannibale erschossenMiami: Nackter Mann hat sich ins Gesicht eines Obdachlosen verbissen - Polizei eröffnet Feuer
Nachbeben in Italien11:23
Weitere sechs ToteSchon wieder schwere Schäden und Todesopfer nach neuen Erdstößen in Norditalien
Anders Behring Breivik11:25
Arische Nasen-OP"Wir fanden es ein wenig dekadent", erzählt ein Jugendfreund des Attentäters
