30-Jährige stürzte sich aus 13. Stock: Weil ihre Wohnung zwangsgeräumt wurde!
- Bregenzerin erlag im Krankenhaus ihren Verletzungen
- Testament im April verfasst: Selbstmord war geplant
Die Zwangsräumung ihrer Wohnung hat eine 30-jährige Bregenzerin am Mittwoch offenbar dazu veranlasst, sich das Leben zu nehmen. Als sie die letzten in der Wohnung verbliebenen Habseligkeiten holen wollte, legte sie ihr Testament auf den Fenstersims und stürzte sich aus dem 13. Stock. Nach Angaben der Gendarmerie Bregenz blieben Rettungsversuche erfloglos: Die 30-Jährige verstarb nach ihrer Einlieferung ins Landeskrankenhaus Feldkirch.
Die Wohnung der Frau war am 1. April zwangsversteigert worden, am 8. Juni hätte um 9.30 Uhr die Wohnungs- und Schlüsselübergabe stattfinden sollen. Gemäß den Abmachungen räumte die Frau die Wohnung leer. Kurz vor 9.30 Uhr wollte sie die letzten persönlichen Gegenstände aus der Wohnung holen. Stattdessen legte sie aber ihr Testament auf den Fenstersims und kletterte durch das Fenster auf ein Baugerüst, das derzeit den Wohnblock umgibt. Auf dem Baugerüst bewegte sie sich in Richtung des Aufzugs, wo sich kein Sicherheitsnetz befindet. Dort sprang die 30-Jährige in die Tiefe.
Nachdem die Frau ihr Testament drei Tage nach der Zwangsversteigerung verfasst hat, geht die Gendarmerie davon aus, dass sie ihren Suizid offenbar schon im April geplant hat. Nach Angaben ihrer Mutter sowie von Arbeitern, die bei der Wohnungsräumung halfen, hat sich die 30-Jährige zuletzt unauffällig verhalten.
(apa/red)
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