Wintersaison brachte Nächtigungsplus:
Vor allem Burgenland & Salzburg legten zu
- Stärkste Zuwächse bei Briten, Belgiern und Franzosen
- Rückgänge aber bei Einheimischen und Deutschen

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Die Ende April abgelaufene Wintersaison 2004 hat dem österreichischen Tourismus trotz starker Einbrüche im April ein Nächtigungsplus beschert. Insgesamt wurden für die Zeit vom November bis Ende April 59,15 Mio. Übernachtungen gemeldet. Das waren um 1,8 Prozent mehr als in der Vorjahresperiode, teilt die Statistik Austria mit.
Während die Ausländerübernachtungen um 2,6 Prozent auf 45,9 Mio. zulegten, nahmen die Übernachtungen der Inländer im Jahresvergleich um 0,7 Prozent auf 13,3 Mio. ab. Abgesehen vom nächtigungsstärksten Herkunftsland Deutschland, das mit 26,6 Mio Nächtigungen ein leichtes Minus verzeichnete, waren die Zuwächse der belgischen, italienischen, britischen und US-amerikanischen Gäste erfreulich.
Zuwächse bei den Briten
Die kräftigsten Zuwächse wurden bei den Briten erzielt, gefolgt von Belgien und Frankreich. Einen Rückgang gab es bei den Schweizern.
Kräftigste Gewinne im Burgenland
Fast alle Bundesländer haben das Winterhalbjahr mit einer positiven Nächtigungsbilanz geschlossen. Am kräftigsten fielen die Zunahmen im Burgenland aus, gefolgt von Salzburg. Das Schlusslicht bildete heuer Oberösterreich.
Plus bei Qualitäts-Hotels
Der Trend zu qualitativ höherwertigen Unterkünften setzte sich auch in der abgelaufenen Wintersaison fort. 5- und 4-Stern-Häuser verzeichneten ein westentlich höheres Plus als 2- und 1-Stern- Übernachtungen. Privatquartiere verzeichneten sogar einen leichten Rückgang.
Rückgang im April
Einen dramatischen Nächtigungsrückgang von 31 Prozent auf 4,75 Mio. musste der heimische Tourismus im April hinnehmen. Dies sei aber auf die Verschiebung der Osterferien, die heuer im März und im Vorjahr im April stattgefunden haben, zurückzuführen. (apa)
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