Österreicher lieben sich spontan: Mehr- heit lehnt den 'Sex nach Stundenplan' ab
- Auch beim Zeitpunkt herrscht Devise: 'Alles ist möglich'
- Jede(r) Zweite hält erfülltes Liebesleben für wichtig

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Auf den Spuren des legendären US-Sex-Forscher Alfred Kinsey haben Meinungsforscher das Sexualverhalten der Österreicher untersucht. Laut der von Fessel Gfk durchgeführten Studie mit 4.000 Befragten ab 18 Jahren liebt man sich in der Alpenrepublik spontan: "Sex nach Stundenplan" wird von der überwiegenden Mehrheit abgelehnt. Nur neun Prozent der Bevölkerung erleben Sex geplant und vorhersehbar.
Auch hinsichtlich des bevorzugten Zeitpunkts herrsche die Devise "alles ist möglich": Zwar würden jene Zeiträume, in denen man sich gewöhnlich von beruflichen und familiären Pflichten freigespielt hat, bevorzugt - der Abend und das Wochenende. Immerhin ein Drittel würde aber gerne, wenn geht, Sex auch untertags genießen und ein Drittel gleich in der Früh.
Sex ist wichtig bis ins hohe Alter
Das Thema Sex habe bis ins fortgeschrittene Alter einen hohen Stellenwert. Ein Viertel denke zumindest ein Mal täglich daran. Ein Drittel lebe diese Wünsche zumindest ein Mal wöchentlich aus.
Jede(r) Zweite hält erfülltes Liebesleben für wichtig
Jede(r) zweite Befragte hält ein erfülltes Liebesleben für wichtig für die Qualität einer Beziehung. Bei diesem Aspekt zeigten sich allerdings Unterschiede zwischen Männern und Frauen: Die Zustimmungsrate liegt bei den Männern mit 60 Prozent deutlich höher (Frauen 41 Prozent).
Impotenz ist normale Erkrankung
Die erektile Dysfunktion ist der Studie zufolge keine tabuisierte Erkrankung mehr: 83 Prozent der Bevölkerung halten die Impotenz für eine ganz normale Erkrankung. Aber weniger als ein Fünftel aller Männer mit Erektionsproblemen hat schon einmal Potenzmittel ausprobiert.
(apa/red)
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