Erpresser nehmen Dateien in Geiselhaft: Verschlüsseln Files und verlangen Geld!
- Besitzer erhält erst nach Geldübergabe wieder Zugang
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In den USA ist der erste Fall einer neuen Sicherheitsbedrohung aus dem Internet bekannt geworden. Auf einem attackierten Computer wurden Dokumente wie Texte, Bilder und Tabellen so verschlüsselt, dass der Besitzer sie nicht mehr öffnen konnte. Die Täter verlangten für die Freigabe der Daten eine Art Lösegeld von 200 Dollar (160 Euro), wie Sicherheitsexperten der Firma Websense mitteilten.
Den Experten gelang es zwar, die Daten wieder zu entschlüsseln. Sie warnten aber davor, dass eine solche Art von Schadprogrammen noch weiterentwickelt werden könnte. Die Drohungen der Erpresser haben ihren Schwachpunkt in der Geldübergabe. "Man muss das Geld ja irgendwo hinschicken", sagt Jo Stewart von der Sicherheitsfirma Lurhq. Und jede Art von Geldtransaktion sei viel leichter zu verfolgen als der Weg von Daten im Internet. (apa)
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