Unter Feuer: Alle gegen Arnie

Kaliforniens Polit-Shooting-Star Arnold Schwarzenegger nach Dauerprotesten im totalen Umfragetief. Die Opposition rüstet schon zum Sturz des Gouvernators.
Mit einem Zwischenwahlkampf versucht sich Kaliforniens Gouvernator Arnold Schwarzenegger aus dem Umfragetief zu befreien. Bei einem Volksschulbesuch zur Propagierung seiner Bildungsreform freut er sich darüber, dass die Taferlklassler seinen sperrigen Namen richtig buchstabieren. Das schaffen die wenigsten Erwachsenen, witzelt er zum Gaudium der Kids in die TV-Kameras, die natürlich dabei sind, wenn Arnie in seine Starrolle als Kindergarten Cop schlüpft. Eine Stunde später preist Arnie diesmal ganz ernsthafter Politiker sein Jahr der Reformen. Die Bürger wollen keine Politiker, die aus egoistischen Motiven den Fortschritt verhindern, ruft er in die Menge. Es folgt ein Interviewmarathon für die wichtigsten Sender, vom nationalen Frühstücksfernsehen bis zum lokalen Talk Radio.
Absturz nach Traumstart. Viel Einsatz ohne Nutzen. Nichts funktioniert, schreibt die L. A. Times. Arnold Schwarzenegger, 57, der noch vor wenigen Monaten wegen seines politischen Traumstarts umjubelt und sogar für das Präsidentenamt gehandelt wurde, ist völlig außer Tritt geraten:
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