Mittwoch, 1. Juni 2005

Wetterfrosch gibt kalt-warm

  • Juni und Juli werden kühl, die Hitze kommt erst im August

Vor Sommer der Extreme: Nach dem heißesten Mai aller Zeiten verheißen die Meteorologen einen Sommer der Wetterkapriolen.

Ein ausgedehntes Bad in der Sonne, ein Sprung ins kühle Nass, ein Nickerchen im Schatten – an all diese Vergnügungen hatten wir uns am vergangengen Wochenende schon gewöhnt. Temperaturen weit über der 30-Grad-Marke lieferten den Österreichern einen Vorgeschmack auf den Sommer. Doch die Freude währte nur kurz. Denn mit der nächsten Kaltfront kam auch schon die Abkühlung. Ein paar heiße Tage also und danach wieder Regenwetter – ein Szenario, das für diesen Sommer Standard werden könnte.

Keine Hitzerekorde. „Alle unsere Prognosen besagen: Wir müssen uns auf einen unbeständigen Sommer einstellen“, macht Ernest Rudel, Klimatologe der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik in Wien, jede Hoffnung auf einen erneuten Jahrhundertsommer à la 2003 zunichte. Denn eine Vielfalt von Modellen erlaubt es dem Experten bereits, detaillierte Aussagen über die Wetterlage in den bevorstehenden Sommermonaten zu machen. Fazit: „Im Juni und Juli wird sehr wechselhaftes Wetter überwiegen“, so Rudel.

Und: „Es wird nur kurze Hitzeperioden geben, immer wieder von längeren Niederschlagsphasen unterbrochen.“

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1.6.2005 16:57