Wegfall der Textilquoten ab 2005: Linz Textil baut als Folge bis zu 120 Jobs ab
- 1. Auswirkungen des Handelskrieges EU-USA-China
Die börsenotierte Linz Textil Holding AG wird jeden Zehnten der 1.250 Mitarbeiter konzernweit abbauen. Das gab die Geschäftsführung am Dienstagabend gegenüber der "Zeit im Bild" bekannt. Der Großteil - rund 800 - der Beschäftigten hat den Arbeitsplatz in Österreich. Grund für den massiven Mitarbeiterabbau sei der Wegfall der Textilquoten mit 1. Jänner 2005, hieß es.
Damit hat der Handelskrieg zwischen der EU und den USA auf der einen und China auf der anderen Seite auch in Österreich erste Auswirkungen gezeigt. Erst am Montag kündigte die chinesische Führung das Ende für Exportzölle auf zahlreiche Produkte an. Zum 1. Juni sollen Aufschläge für 81 Produktkategorien fallen. Dabei prangt mittlerweile schon jetzt auf jedem fünften Kleidungsstück "Made in China".
"Es ist gut, dass alles billig ist, aber es gehen in Österreich so viele Arbeitsplätze verloren, das ist ein Nachteil", hieß es aus der Linzer Geschäftsführung gegenüber der ORF-Nachrichtensendung. (apa)
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