In letzter Instanz gescheitert: Bundesliga verwehrt SW Bregenz definitiv die Lizenz!
- Auch Red-Zac-Absteiger Wörgl ohne Spielgenehmigung
- 2005/06: Zwölferliga in zweithöchster Spielklasse Utopie
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der Hütteldorfer 2004/05
·Bundesliga: Ried feiert den Aufstieg
Nach 3:2 in Kapfenberg
nun wieder erstklassig
Die Hoffnungen von T-Mobile-Bundesliga-Absteiger SW Bregenz und Red-Zac-Klub SV Wörgl auf eine Lizenz für das kommende Spieljahr im österreichischen Profi-Fußball sind endgültig dahin. Das ständige neutrale Schiedsgericht wies am Dienstag als letzte Instanz die Klagen beider Vereine gegen die Verweigerung der Spielgenehmigung ab.
Sowohl die Vorarlberger als auch die Tiroler werden damit formell ans Ende der Red-Zac-Liga gereiht, scheiden in den Landesverband aus und spielen ab kommender Saison in der Regionalliga West. Auch SC Untersiebenbrunn verabschiedet sich aus der Ersten Liga, die Niederösterreicher hatten nach dem Scheitern vor dem Protestkomitee allerdings auf einen Gang vor das ständige neutrale Schiedsgericht verzichtet.
Bregenzer geben Hoffnung nicht auf
Bregenz-Manager Josef Kaiser zeigte sich von dem Urteilsspruch "geschockt", sah aber noch einen kleinen Hoffnungsschimmer. "Es gibt eventuell noch eine Möglichkeit: Wenn wir ein neues Präsidium haben und eine Bankgarantie bringen, könnten wir die Lizenz für die Red-Zac-Liga noch erhalten", sagte Kaiser, nachdem wenige Stunden zuvor sein Präsident Hans Grill seinen definitiven Rückzug in den kommenden Tagen angekündigt hatte.
Nicht nur Bregenz, auch die Wörgler wollen sich mit der Entscheidung der Bundesliga nicht abfinden. "Eine Frechheit. Es ist überhaupt nicht um die Finanzen gegangen. Das einzige Problem sind die fehlenden Sitzplätze", ärgerte sich Obmann Andreas Widschwenter. "Dieses Urteil können wir nicht akzeptieren. Es sind in der Bundesliga schon des Öfteren Bestimmungen umgestoßen worden. Ich nehme mir morgen einen Innsbrucker Anwalt und werde das Urteil vor einem ordentlichen Gericht bekämpfen."
Red Zac: Zwölferliga nur noch Utopie
Durch die fehlenden Lizenzen ist die für kommende Saison geplante Zwölferliga in der Red Zac Liga wohl Utopie. Von den zehn Vereinen der abgelaufenen Saison verabschiedeten sich Ried Richtung Bundesliga und Wörgl und Untersiebenbrunn Richtung Regionalliga, außerdem kommt auch kein Absteiger aus der T-Mobile Liga dazu.
Ergänzt wird das Septett nur von Schwanenstadt (Meister Regionalliga Mitte) sowie dem noch zu ermittelnden Champion der Ostliga. In der Westliga führen derzeit die lizenzlosen Harder. Sollten sie Meister werden, käme kein Verein aus dem Westen hinzu, da nur der Titelträger zum Aufstieg in die Red Zac Liga berechtigt ist. (apa/red)
