Rätselraten bei Austria: General-Manager Toni Polster bald schon wieder Geschichte?
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Bei der Austria herrscht gespanntes Warten auf die weiteren Personalentscheidungen. Hinter vorgehaltener Hand wird gemunkelt, dass General-Manager Toni Polster nach nur einem halben Jahr seinen Stammverein wieder verlassen wird. Fix sind bisher die Abgänge von Ziegler, Gilewicz, Kitzbichler und Ratajczyk - sie wurden beim Spiel gegen die Admira am Sonntag offiziell verabschiedet.
Alle weiteren Personalien basieren derzeit noch auf Spekulationen. Polster antwortete auf die Frage, wie es denn mit ihm weitergehe: "Weiß ich nicht, am Mittwoch haben wir noch ein Spiel. Ich hoffe, es wird ein großes Finale und darauf, dass wir den Cup-Titel nach Favoriten holen. Das ist das Wichtigste, nur diesen Gedanken haben wir im Kopf. Über alles andere werden wir nach dem Mittwoch nachdenken".
Er selbst wolle jedenfalls solange arbeiten, so lange er dürfe. "Ich war lange weg von der Austria, ich habe gar nicht gewusst, wie ich den Verein liebe. Ich habe noch zweieinhalb Jahre Vertrag und den will ich erfüllen", erklärte Polster, der trotz des dritten Tabellenranges von einer "nicht so schlechten Saison" sprach. "Wir sind im UEFA-Cup bis ins Viertelfinale vorgedrungen und stehen im Cup-Endspiel."
Cup als Trostpflaster für Austria
Die Stiegl-Trophäe, mit deren Gewinn man dem frisch gebackenen Meister Rapid das begehrte Double vermasseln würde, wäre ein kleines Trostpflaster für die violetten Enttäuschungen einer national letztlich verkorksten Saison. Diese war auch geprägt vom Austausch der sportlichen Führung. Sportdirektor Günter Kronsteiner und Trainer Lars Söndergaard wurden kürzlich durch Peter Stöger bzw. Frenkie Schinkels ersetzt.
(apa)
