Ackerland zerstört: Überschwemmungen in China fordern mehr als 200 Todesopfer
- 17 Millionen Menschen von Verwüstungen betroffen
Bei schweren Überschwemmungen in China sind mindestens 200 Menschen ums Leben gekommen. Fast 80 weitere Personen würden vermisst, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua am Sonntag.
Den vorläufigen Zahlen des Ministeriums für Bürgerangelegenheiten zufolge sind nach bisher vorliegenden Angaben 204 Menschen in den Fluten gestorben, 79 gelten als vermisst. Insgesamt seien in 16 Provinzen, Städten und Bezirken mehr als 17 Millionen Menschen betroffen.
Von 1,8 Millionen Hektar Ackerland, die durch die Wassermassen in Mitleidenschaft gezogen wurden, seien über 600.000 Hektar völlig zerstört. Der stellvertretende Ministerpräsident Hui Liangyu habe bei einer Sitzung am Samstag darauf gedrungen, dass die Sicherheit in den größeren Städten gewährleistet bleiben müsse und die Verständigung nicht abreißen dürfe. (apa)
