Samstag, 4. Juni 2005

Tragischer Unfall im Burgenland: 37-Jähriger wurde von Maibaum erschlagen

  • Bezirk Güssing: Beim Anheben des Stammes gestürzt

Ein 37-jähriger Burgenländer ist Freitagabend von einem Maibaum erschlagen worden. Der Mann war bei dem Versuch, den Stamm auf seine Schulter zu heben, gestürzt. Der Baum fiel dabei auf seinen Kopf, wie die Sicherheitsdirektion Samstag früh mitteilte.

Der Unfall ereignete sich gegen 20:30 Uhr im Rahmen eines Festes auf einer Wiese in der Gemeinde Deutsch Tschantschendorf (Bezirk Güssing). Der 20 Meter hohe Maibaum war zunächst umgeschnitten worden. Danach machten sich zwei männliche Dorfbewohner daran, den schweren Fichtenstamm hochzuheben. Der 37-Jährige schloss sich ihnen an, ergriff den Baum am rund 25 cm dicken Ende und hob ihn auf seine rechte Schulter.

Der Mann konnte das Gewicht jedoch nicht halten und stürzte zu Boden, wobei der Stamm auf seinen Kopf fiel. Der 37-Jährige blieb mit schweren Kopfverletzungen regungslos liegen. Trotz sofortiger Wiederbelebungsmaßnahmen konnte er nicht mehr reanimiert werden. Der Burgenländer erlitt eine Schädelbasisfraktur und verstarb noch an der Unfallstelle. (apa)

4.6.2005 08:26