Meningokokken-Alarm in Oberösterreich: 21-Jährige stirbt nach Besuch einer Party
- Studentin an Folgen einer Blutvergiftung verstorben
Eine Studentin ist im Bezirk Eferding in Oberösterreich an einer Meningokokken-Infektion gestorben. Laut Medienberichten vom Freitag hatte die 20-Jährige vergangene Woche noch eine Party gefeiert, wenige Tage später kostete sie eine Blutvergiftung das Leben. Familienangehörige und Freunde erhielten zur Vorsorge Antibiotika.
Meningokokken sind Bakterien, die durch Husten, Niesen oder engen Kontakt im Alltagsleben übertragen werden können. Mediziner warnen vor einem hohen Ansteckungsrisiko auf Festen. Kinder und Jugendliche sind im Vergleich zu anderen Altersgruppen besonders häufig betroffen.
Bei der Übertragung entstehen gewöhnlich zwei Krankheitsbilder, die einzeln oder gemeinsam auftreten können: Hirnhautentzündung (Meningokokkenmeningitis) oder Blutvergiftung (Meningokokkensepsis), wobei letztere Form die gefährlichere ist. Eine Erkrankung kann innerhalb weniger Stunden zum Tod führen. Nur eine frühzeitige Behandlung der Symptome ist wirksam.
(apa)
