Koalition offenbar einig: 21 Kasernen droht in nächster Zeit die Schließung
- Niederösterreich und Burgenland davon stark betroffen
- Einzig Vorarlberg verliert keine einzige seiner Kaserne
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21 Kasernen des Bundesheers droht die Schließung. Dies geht aus einer in der Koalition vereinbarte Liste hervor, über die jetzt mit den Ländern verhandelt werde. Besonders stark von den Schließungen betroffen wären Niederösterreich und das Burgenland.
Einzig Vorarlberg soll dem Bericht der "Salzburger Nachrichten" zu Folge keine Kaserne verlieren. In Wien und Oberösterreich würde je ein Standort stillgelegt werden, in Tirol, Kärnten und Salzburg zwei. Dafür würde der Standort des höchsten Heereskommandos in Salzburg bleiben, das Streitkräftekommando mit Graz geteilt werden. Drei Kasernen-Schließungen seien in der Steiermark geplant. Im Burgenland, wo die 1. Jägerbrigade eingespart werden soll, würden vier Standorte verschwinden, in Niederösterreich gleich sechs.
Platter weist Bericht zurück
Verteidigungsminister Günther Platter (V) hatte zuletzt bei der Landeshauptleute-Konferenz erklärt, seine Vorschläge zur Standortentscheidung "vor dem Sommer" bekanntzugeben. Laut Verteidigungsministerium gibt es noch keine Koalitionsliste über die geplante Schließung von Kasernen. Das teilte die Sprecherin von Ressortchef Günther Platter (V), Lisa Berger, Mittwoch Abend auf Anfrage der APA mit. Sehr wohl fänden aber Gespräche mit dem Koalitionspartner und den Landeshauptleuten zu dem Thema statt. Noch vor dem Sommer werde es dann eine Liste zur Standortfrage geben, unter die der Minister seine Unterschrift setzen werde.
(apa)
