Reaktionen auf Antreten von Hirschmann: Antreten wird laut Darabos der VP schaden!
- VP-Landesrat appellierte: "Tu dir und uns das nicht an"
Die SPÖ ist überzeugt, dass das Antreten von Gerhard Hirschmann bei der steirischen Landtagswahl der ÖVP schaden wird. Gleichzeitig zeigte sich Bundesgeschäftsführer Norbert Darabos bei einer Pressekonferenz am Mittwoch überzeugt, dass "eine Stimme für Hirschmann eine Stimme für die Prolongierung des Weges der steirischen ÖVP" sei.
Dieser Weg habe die Steiermark in vielen Bereichen vom Erfolgsweg abgleiten lassen, verwies Darabos etwa auf den EStAG-Skandal. Das Antreten von Hirschmann werde keine Erneuerung für die Steiermark bringen.
Den Wählern in der Steiermark solle Sand in die Augen gestreut werden. Der Wahlkampf werde getrennt bestritten, aber nach der Wahl werde es wieder einen Zusammenschluss von ÖVP und Hirschmann geben, zeigte sich Darabos überzeugt.
VP-Landesrat Schützenhofer "zutiefst enttäuscht
Der steirische VP-Landesrat und ÖABB-Obmann Hermann Schützenhöfer äußerte sich am Mittwoch zur Kandidatur von Gerhard Hirschmann "zutiefst enttäuscht und betroffen". Er habe bis zur letzten Minute versucht, ihn von einer Kandidatur abzuhalten. "Tu dir und uns das nicht an", habe ich ihm in vielen Gesprächen gesagt. Schützenhöfer zeigte sich "enttäuscht über seine Entscheidung, gegen die eigene Partei zu kandidieren, der er viel verdankt und die ihm viel dankt".
Er stelle in aller Klarheit fest, so der Landesrat, dass es "nur eine Liste der Steirischen Volkspartei, die Liste eins mit Waltraud Klasnic an der Spitze gibt". SPÖ, FPÖ, BZÖ, Grüne, Kommunisten und die Liste H. hätten sich gegen die Steirische Volkspartei verschworen und nur ein Ziel: Waltraud Klasnic als Landeshauptmann zu stürzen. Wer Klasnic als LH wolle, müsse sie auch wählen. Die steirische VP werde kämpfen und werde gewinnen. (apa)
