Freitag, 27. Mai 2005

Mega-Rückholaktion: Smart ruft rund 58.000 fortwo-Modelle in Ö und D zurück

  • Grund: Möglicher Mangel am Vorderachsengelenk
  • Betroffen sind Fahrzeuge der Baujahre 1998 bis 2000

Der defizitäre Kleinwagenbauer smart ist jetzt von einer großen Rückrufaktion betroffen. Rund 58.000 Besitzer eines smart fortwo in Deutschland müssen ihr Auto zur Überprüfung der Traggelenke an der Vorderachse in die Werkstatt bringen, teilte die smart GmbH Freitag mit. Betroffen seien Fahrzeuge der Baujahre 1998 bis 2000.

Das Kraftfahrtbundesamt sei über den Sachverhalt informiert worden. Auf Grund von erhöhtem Verschleiß könne es gegebenenfalls zu einem Ausfall des Vorderachsgelenks kommen, wurde zur Begründung des Rückrufs erklärt. In Österreich sind rund 2.200 Fahrzeuge von der Rückrufaktion des Kleinwagenbauers smart für den zweisitzigen Modell smart fortwo betroffen. Überprüft werden müssten die Traggelenke an der Vorderachse, teilte der Generalimporteur Mercedes-Benz Österreich heute, Freitag, in einer Presseinformation mit.

Sicht- und manuelle Prüfung
Ein entsprechendes Schreiben vom Versicherungsverband werde an die Kunden, deren Fahrzeuge aus den Baujahren 1998 bis 2000 stammen und möglicherweise betroffen sein könnten, versandt, hieß es weiter. Sowohl das Sozial- als auch das Verkehrsministerium seien bereits informiert worden. Den Angaben zufolge kann es auf Grund von erhöhtem Verschleiß gegebenenfalls zu einem Ausfall des Vorderachsgelenks kommen. Die "smart Center" würden sowohl eine Sicht- als auch eine manuelle Prüfung des Bauteils vornehmen. In Abhängigkeit der dabei erzielten Ergebnisse sollen die Traggelenke gegebenenfalls ausgetauscht werden.
(APA/red.)

27.5.2005 17:34