Freitag, 27. Mai 2005

143 Oldtimer beim Altstadt-Grand-Prix: Auftakt zum diesjährigen Gaisberg-Rennen

  • Salzburg: Edles Altes zwischen Staats- & Karolinenbrücke
  • Veranstaltung zum Gedenken an Jochen Rindt

Da kann sich Monte Carlo verstecken: Schauplatz eines ungewöhnlichen Autorennens war am Donnerstagnachmittag die Innenstadt Salzburgs. 143 Oldtimer kurvten beim Altstadt-Grand-Prix vor der prächtigen Kulisse der Mozartstadt zwischen Staatsbrücke und Karolinenbrücke. Der Grand Prix war der Auftakt zur dritten Neuauflage des historischen Gaisberg-Rennens am Freitag und Samstag.

Die Veranstaltung heuer gilt der Erinnerung an den österreichischen Formel-1-Weltmeister Jochen Rindt, der vor 35 Jahren in Monza tödlich verunglückt ist. Dessen Witwe Nina nahm mit einem Mercedes-Benz 300 SL ebenfalls am Stadt-Grand-Prix teil. Weitere prominente Starter waren Niki Lauda mit einem 190 SL und Salzburgs Bürgermeister Heinz Schaden mit einem Porsche 356 B. Lauda war schon 1968 mit einem Porsche 911 beim Gaisberg-Rennen dabei. Beim Grand Prix am Fronleichnamstag ging es allerdings nicht um die schnellste Zeit, sondern um die Gleichmäßigkeit.

Fahrzeuge älter als 35 Jahre
Der Freitag steht ganz im Zeichen des Gaisbergs, von 8.30 bis 18.00 Uhr sind Trainings- und Wertungsläufe auf dem Programm. Am Samstag gibt es am Vormittag eine Wertungsfahrt auf dem Salzburgring, am Nachmittag geht es nochmals auf den Gaisberg. Alle Fahrzeuge müssen älter als 35 Jahre sein. (APA/red.)

27.5.2005 09:19