Handymarkt ist um 17 Prozent gewachsen: 180 Mio. verkaufte Handys in drei Monaten
- Angeschlagene Siemens mit nur schwachem Quartal
- Analysten erwarten weitere Steigerung im Gesamtjahr
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Der weltweite Handymarkt ist im ersten Quartal 2005 um 17 Prozent gewachsen. Insgesamt wurden über 180 Millionen Mobiltelefone verkauft. Marktführer Nokia konnte dank guter Verkäufe in Südostasien seine Stellung wieder verbessern, Siemens musste dagegen ein schwaches Quartal hinnehmen.
Zulegen konnten alle Regionen, wobei insbesondere die Wachstumsmärkte in Osteuropa, Nahost, Afrika und Lateinamerika ein starkes Plus verzeichneten, geht aus den aktuellen Zahlen des US- Beratungsunternehmens Gartner hervor.
Siemens abgeschlagen
Nokia hält derzeit bei einem Weltmarktanteil von 30,4 Prozent (2004: 28,8), gefolgt von Motorola mit 16,8 Prozent (16,3) und Samsung mit 13,3 Prozent (12,6). Abgeschlagen folgen LG (6,2), Siemens (5,5) und SonyEricsson (5,5).
Steigerung geht weiter
Für das Gesamtjahr 2005 werden 750 Millionen verkaufte Handys erwartet, eine Steigerung von 13 Prozent gegenüber 2004. Mit dem Zuwachs einher gehen aber sinkende Gewinnspannen. Treiber des Preiskampfes seien die Wachstumsmärkte. Dies werde besonders kleine Anbieter unter Druck setzen, die teilweise vom Markt verschwinden oder aufgekauft werden, vermutet Gartner. (apa)
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