Keine rosige Zukunft: Sony BMG rechnet mit einer stagnierender Musikbranche
- Der Umsatzrückgang soll allerdings gestoppt werden
- Kosteneinsparungen aus Fusion höher als geplant
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Der Musikkonzern Sony BMG erwartet für die kommenden Jahre kein nennenswertes Wachstum der krisengeschüttelten Branche. "Ich glaube nicht, dass die Aussichten für 2005, 2006 und 2007 attraktiv sind", sagte Firmenchef Andy Lack am Donnerstag bei einer Reuters-Veranstaltung in Paris. Technische Innovationen wie das Herunterladen von Musik und Handy-Klingeltönen tragen seinen Worten zufolge allenfalls dazu bei, dass der fünfjährige Umsatzrückgang des Wirtschaftszweigs gestoppt wird.
Sony BMG war im August vergangenen Jahres aus dem Zusammenschluss der Musiksparten von Bertelsmann und des japanischen Elektronikriesen Sony entstanden. Das neue Unternehmen verspricht sich mittlerweile höhere Kosteneinsparungen aus der Fusion als zunächst geplant. Lack nannte nun einen Betrag von mehr als 400 Millionen Dollar (319 Mio. Euro), nachdem die bisherige Schätzung bei rund 350 Millionen Dollar gelegen hatte. Die Zahl der Beschäftigten soll um 2.000 auf 6.500 reduziert werden. (apa)
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