Europas schnellster Supercomputer: Edel eingehüllt und sehr stilvoll untergebracht
- IBMs "Mare Nostrum" steht in einer spanischen Kapelle
- Techniker arbeiten derzeit noch an der Programmierung

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Thema: Der Einfluss der Technik auf das Leben
Eingehüllt in eine kühle Glas-Stahl-Konstruktion, steht Europas größter Supercomputer Mare Nostrum inmitten einer spanischen Kapelle aus dem Jahr 1920. Mit einer Spitzenleistung von 40 Teraflops liegt der von IBM für das Barcelona Supercomputing Center (BSC) entwickelte Mare Nostrum (übersetzt: "unser Meer") auf Platz 4 der weltweit leistungsstärksten Großrechner.
Neben der Klimaforschung wird sich Mare Nostrum hauptsächlich mit Problemen der Biochemie und Medizin "herumschlagen": Genanalyse, Proteinsimulation, Medikamentenentwicklung. Derzeit arbeiten Techniker aber noch an der Programmierung des Supercomputers, um auch die letzten Leistungsreserven des Linux-getriebenen Großrechners zu mobilisieren.
Aufgebaut ist Mare Nostrum übrigens aus handelsüblichen Serverkomponenten - allerdings aus sehr vielen: 2.282 BladeServer (IBM eServer JS20) mit insgesamt 4.564 64-Bit-IBM-PowerPC-970FX-Prozessoren bilden das Grundgerüst des Rechengenies. Als "Gedächtnis" des Elektronenhirns dient ein IBM Speicherserver DS4100 mit insgesamt 140 TB Kapazität (143.360 Gigabyte!).
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