Countdown zum Roboter-Rennen 2005: Programmierte Autos fighten in Kalifornien
- Die Wagen sollen diesmal mehr als 12 km schaffen
- Die Autos müssen ganz ohne Fahrer ihren Weg finden

·RoboCup: Wiener landen auf 2. Platz!
Team Vienna Cubes freut sich über gutes Ergebnis
Im Herbst 2004 startete in der kalifornischen Mojavewüste das erste Rennen für selbststeuernde Roboterfahrzeuge. Das Ergebnis war eher bescheiden. Der beste Teilnehmer, ein umgebauter und mit Elektronik voll gestopfter Humvee, schaffte gerade zwölf der geplanten rund 230 Kilometer. In diesem Jahr soll die Strecke für das Rennen am 8. Oktober noch länger werden.
Die Vorbereitungen für das "Grand Challenge for Autonomous Robotic Ground Vehicles", das von der Forschungsabteilung des US-Verteidigungsministeriums (DARPA) ausgeschrieben und mit einem Preisgeld von zwei Millionen Dollar (1,59 Mio. Euro) ausgestattet wurde, laufen auf Hochtouren.
25 Fahrzeuge am Start
DARPA-Vertreter haben schon mit der Überprüfung der fast 200 Fahrzeuge begonnen, die gemeldet wurden. Derzeit sind noch 118 dabei, am 1. Juni soll die Zahl auf 40 gekürzt werden. An dem Rennen selbst sollen dann 25 Fahrzeuge teilnehmen. Diese müssen ihren Weg über die ausgewählte Strecke ganz alleine finden, ohne Fernsteuerung. Und ewig Zeit haben die Roboter auch nicht, in zehn Stunden müssen sie am Ziel sein.
Prominente Sponsoren
Wie groß das Interesse der Industrie an diesem Rennen ist, zeigt die Liste der Sponsoren. Beim Favoriten "Sandstorm", der an der Universität Carnegie Mellon entwickelt wird, sind dies unter anderem Boeing, Caterpillar, Intel und auch Google und das Magazin "Wired".
Technologischer Quantensprung
DARPA-Vertreter erwarten einen harten Wettbewerb. Technologisch habe es im Vergleich zum Vorjahr einen Quantensprung gegeben, Ton Goodwin. "Es gibt viel mehr Fahrzeuge mit der Fähigkeit, den ganzen Weg zu schaffen." (apa)
Info-Link:
www.darpa.mil
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