Dienstag, 24. Mai 2005

Österreichs Nr.-1- Konzern: Die 10-Milliarden-Euro-Firma

  • So katapultiert sich die OMV in eine neue Liga.
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Rekordjahr: Mit dem größten Deal der österreichischen Wirtschaftsgeschichte eröffnet die OMV eine neue Unternehmensdimension.

Als OMV-Boss Wolfgang Ruttenstorfer vor drei Jahren die Parole ausgab, der Ölkonzern müsse bis 2008 auf die doppelte Größe anwachsen, lächelten noch viele. Genau diesen Kritikern bleibt jetzt nur mehr das Staunen. Denn im vergangenen Geschäftsjahr, dem bisher absolut erfolgreichsten in der OMV-Historie, hat der frühere SP-Staatssekretär gleich mehrere Rekorde gebrochen und österreichische Wirtschaftsgeschichte geschrieben. Unter Österreichs Topmanagern hat sich Ruttenstorfer damit schon jetzt als Superstar verewigt.

Neue Konzerndimension. Mit einem Umsatz von knapp zehn Milliarden Euro ist die OMV in eine neue Dimension vorgestoßen. Noch nie hatte ein heimisches Unternehmen solche gigantischen Ausmaße. Der Mineralölkonzern ist damit nicht nur die eindeutige Nummer 1 unter den heimischen Konzernen, sondern auch Branchenführer Mitteleuropas.

Milliardengewinn. Noch dazu hält Ruttenstorfer seinen Supertanker auf einem profitablen Kurs. Der Vorsteuergewinn (EGT) stieg von 600 Millionen Euro (2003) auf unglaubliche 954 Millionen Euro (2004). Nur gut 73 weitere Unternehmen des Landes schaffen es, allein einen Jahresumsatz von mehr als 950 Millionen Euro zu erzielen. Zur Veranschaulichung dieser Dimension: Jeden Tag verdient die OMV ca. 2,7 Millionen Euro.

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24.5.2005 17:08