Dienstag, 24. Mai 2005

NEWS deckt auf: Resetarits will 45.170 Euro für Firma ihres Lebensgefährten

  • Neuer Höhepunkt in Spesen-Causa in der EU
  • Jetzt geht es auch um österreichisches Steuergeld

NEWS deckt in seiner aktuellen Ausgabe neue brisante Dokumente zur Spesengebarung der EU-Mandatarin Karin Resetarits auf. Die Causa um den bis heute unklaren Verbleib von 160.000 EU-Speseneuro spitzt sich damit zu.

Denn jetzt enthüllt NEWS, dass es um noch mehr geht: Nämlich um weitere 45.170 Euro und 66 Cent aus der so genannten Wahlkampfkosten-Erstattung, die zur Gänze vom österreichischen Steuerzahler finanziert wird.

Über diese Summe legte die Firma MMKmedia GmbH, die zu 100 Prozent im Eigentum dem Lebensgefährten von Resetarits, Martin Kraml, gehört, am 7. März 2005 eine Rechnung an Resetarits. Noch am selben Tag reichte Resetarits diese Rechnung bei der "Liste Martin - für echte Kontrolle in Brüssel" ein. Kurze Zeit später wurde ihr beabsichtigter Wechsel zur Liberalen Fraktion in Brüssel bekannt.

Die größten Einzelpositionen der umstrittenen Rechnung sind: "Redakteur" für 27 Arbeitstage mit 7.020 Euro (netto ohne Umsatzsteuer), "Kamera/Assistenz/Chauffeur" mit 6.240 Euro und "Herstellung von 35 Clips für die Homepage karinresetarits.at; Gestaltung/Schnitt und Umwandlung MPEG etc." mit 22.750 Euro.

Die Rechnung wies Hans-Peter Martin zurück. Der Abgeordnete zu NEWS: "Nur ordnungsgemäße Originalbelege, die natürlich auf vereinbarten und notwendigen Leistungen beruhen müssen, können erstattet werden."

Die ganze Story lesen Sie im aktuellen NEWS

24.5.2005 12:42