Prozess: Rettet nun Schlafzimmer-Alarm-Anlage Jacko vor seiner Verurteilung?
- US-Talkmaster Jay Leno für Michael im Zeugenstand
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Eine frühere Hausangestellte von Michael Jackson hat am Montag über das Alarmsystem vor dem Schlafzimmer des Popstars ausgesagt. Sie erklärte, die Lautstärke des Alarmtons sei niemals verändert worden. Der Bruder des mutmaßlich missbrauchten Buben hatte erklärt, er habe zwei Mal beobachtet, wie Jackson in dem Schlafzimmer seinen Bruder missbraucht habe. Nun wird der amerikanische Talkmaster Jay Leno für den King of Pop im Zeugenstand erwartet. Mit
Die Verteidigung wollte mit der Aussage der früheren Hausangestellten Maria Gomez deutlich machen, dass dies so nie passiert ist. Der Alarm hätte Jackson aufmerksam machen müssen. Die Staatsanwaltschaft führte dagegen an, der Alarm sei bei einem Test durch einen Zeugen der Verteidigung lauter gewesen als zuvor. Dem widersprach Gomez am Montag.
Talkmaster Jay Leno im Zeugenstand
Am Dienstag, dem möglicherweise letzten Tag der Beweisführung durch die Verteidigung, sollte Fernsehmoderator Jay Leno für Jackson aussagen. Die Verteidigung will beweisen, dass die Familie des Buben gezielt die Nähe von Prominenten suchte, um Geld zu ihnen zu bekommen. Auch der Comedy-Star Chris Tucker soll für Jackson in den Zeugenstand treten.
Der 46 Jahre alte Sänger ist wegen sexuellen Missbrauchs eines heute 15 Jahre alten Buben im Frühjahr 2003 angeklagt. Jackson wird auch vorgeworfen, den Bubund dessen Familie gegen deren Willen auf seinem Neverland-Anwesen festgehalten zu haben. Zudem soll er sie unter Druck gesetzt haben, sich in einem Video positiv über ihn zu äußern.
Jackson wird nicht in Zeugenstand treten
Ein Prozessbeobachter des Senders MSNBC hält es für unwahrscheinlich, dass Jackson selbst in den Zeugenstand treten wird. Die Verteidigung sei mit dem bisherigen Verlauf des Verfahrens so zufrieden, dass sich der Popstar selbst nicht zu den Vorwürfen äußern müsse und das Verfahren schneller als erwartet zu Ende gehe. Ursprünglich hatte das Jackson-Team über 350 Personen als mögliche Zeugen aufgelistet, darunter Stars wie Elizabeth Taylor, Stevie Wonder und Diana Ross.
(apa/red)
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